Online-Vortrag am 02.02.2022 um 18:00 Uhr: „Menschen ohne Geschichte sind Staub“ – queere Geschichte des Holocausts

Menschen ohne Geschichte sind Staub

Bei einem Online-Vortrag am 2. Februar 2023 um 18 Uhr gibt Anna Hájková einen Einblick in ihr Buch „Menschen ohne Geschichte sind Staub“, das sich mit der queeren Geschichte des Holocausts befasst und auf seine queeren jüdischen Opfer aufmerksam macht.

Dabei thematisiert sie die Stigmatisierung während und nach der NS-Zeit, welche diese Personen für die Erinnerung weitgehend unsichtbar machte. Anna Hájková ist Professorin für moderne europäische Kontinentalgeschichte an der University of Warwick.

In einem anschließenden Gespräch, zu dem auch die Teilnehmenden herzlich eingeladen sind, gibt William Schäfer Einblick in die Forschungen zur Verfolgung von queeren Menschen nach Paragraph 175 in Freiburg im Nationalsozialismus und der Stigmatisierung, die auch nach 1945 andauerte.

Die Veranstaltung findet als Teil der Gedenkveranstaltungen zum 27. Januar, dem Tag der Befreiung des KZ Auschwitz, in Kooperation mit der Rosa Hilfe Freiburg e.V. statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.  Über den folgenden Link können Interessierte virtuell teilnehmen:

https://meet.freiburg.de/b/jul-dhe-c9a-r4l