Rosa Hilfe übergibt Stuchlick das Konzept für ein Queeres Zentrum

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Queeres Zentrum für Freiburg

In einem Artikel wie diesem kann es vorkommen, dass man sich wiederholt. So wurde das Thema „Vernetzung“ mehr als einmal angesprochen wurde – und das aus gutem Grund: wir glauben, dass die Vernetzung der queeren Gruppen der Schlüssel zu unserem gemeinsamen Erfolg ist.

Angesichts knappe finanzieller und räumlicher Mittel, aber auch mangelnder Man- und Womenpower sind wir auf gegenseitigen Austausch und Unterstützung angewiesen, müssen wir Doppelarbeiten vermeiden und immer wieder gemeinsam auftreten, um unsere Forderungen durchzusetzen.

Doch nicht nur unser Verein weiß das – diese Erkenntnis hat sich auf breiter Ebene durchgesetzt. Eine Vernetzung dieser Art ist nur möglich, wenn wir dafür auch räum – lichen Voraussetzungen schaffen. Deshalb brauchen wir – heute stärker denn je – ein queeres Zentrum für Freiburg.

Das ist keine neue Idee – es ist auch keine Idee alleine der Rosa Hilfe.

Diese Forderung wird getragen von einem breiten Spektrum von Gruppen aus der queeren Szene – das Konzept wurde entwickelt mit den Rosekids e. V., dem CSD Freiburg e. V., den Schwusos Freiburg, SMile Freiburg, der AIDS-Hilfe Freiburg, dem Arbeitskreis Lesben, Schwule, Transidente im DGB Freiburg sowie der Frida Flib.

Was stellen wir uns vor unter einem queeren Zentrum für Freiburg?

Das Queere Zentrum – angesiedelt in der Freiburger Innenstadt – soll Räume bieten für die Freiburger Gruppen, die im Bereich sexuelle Aufklärung, Emanzipation und Prävention tätig sind: Büroräume, Tagungsräume, aber auch Platz für Veranstaltungen und Gastronomie – also ein Zentrum, wie es andere Städte in der Größenordnung Freiburgs schon längst haben.

Der Sinn eines solchen Zentrum ist seit Jahren unbestritten – der Bedarf ebenso wenig.

Quelle